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Freunde:Die Tradition, daß junge Männer sich zusammenschließen um ihre Liebe zu Motorrädern gemeinsam auszuleben ist so alt wie das Motorrad selbst. Das aus diesen Gemeinschaften oft lebenslange, tiefe Freundschaften entstehen ist nicht nur eine angenehme Begleiterscheinung sondern für viele der eigentliche Sinn der Sache.Ein kluger Mann sagte einmal,daß sich jeder glücklich schätzen könne der einen wirklichen Freund in seinem Leben kennenlernt. Denn allzu leicht wird der Begriff "Freund" mit einer oberflächlichen, zeitlich begrenzten Bekanntschaft verwechselt. Nur wenn es einem wirklich schlecht geht, erkennt man seine wahren Freunde. Wer nun eine ganze Handvoll oder mehr Freunde hat,d ie er respektvoll als seine "Brüder" bezeichnet, hütet einen Schatz der mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist. |
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History:Die Geschichte des Brothers Clan reicht bis zu 20 Jahre zurück: Member des Innocent Victims MC und des Roadrunner MC schlossen sich dem Hell`s Brothers MC an. Schnell kristallisierte sich ein eigenes Chapter heraus, das im Sauerland beheimatet war. Durch Urlaubsreisen mit dem Motorrad und sonstige Kontakte konnten weitere Chapter im Kölner Raum und an der Mosel etabliert werden. Aber wie so oft gingen bei vielen Membern die Meinungen zu weit auseinander, die Chapter Sauerland und Mosel fuhren einfach eine andere Linie als der Rest des Clubs. Auseinandersetzungen mit anderen Clubs und die internen Reibereien mit anderen Chaptern führten schließlich zum Aus. Der Hell`s Brothers MC war Geschichte. Da das Sauerländer Chapter mittlerweile aus ihrem Clubhaus geklagt worden war, die Bruderschaft aber genauso anhielt wie zu Clubzeiten, wurden die "Clubabende" bei verschiedenen Membern daheim gemacht. Als sich die Chance bot, das alte Clubhaus zu kaufen, schlug der Clan zu! Da man sich mittlerweile als eine alte Familie betrachtete, war ein Name schnellgefunden:
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Colors:Ende der 90er Jahre drängten die großen amerikanischen Clubs mit starker Präsenz in den deutschen Raum. Viele kleine Clubs wurden verdrängt oder schlossen sich an. Anderen wurde die Möglichkeit gegeben, "Supporter" zu werden. Für den Brothers Clan kam und kommt weder das eine noch das andere in Frage, weil unsere Bruderschaft von der Individualität lebt, nicht von Uniform und Politik. Aus diesem Grunde wurde absichtlich auf ein Rückencolor verzichtet. Das Abzeichen "MC" bürgt nach Meinung des Clans schon lange nicht mehr für Qualität... Auf unseren Partys sind alle Facetten der Szene willkommen - ihre Kriegspiele sollen sie jedoch vor ihrer Haustür abhalten. Auch sind unsere Besuche bei Partys verschiedener Clubs keinesfalls als politische Ausrichtung zu sehen, wir fahren zu den einen genauso gerne hin wie zu den anderen.Das Motto das auf unseren Einladungen abgedruckt wird, gilt:
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Die 23......kommt natürlich von den Anfangsbuchstaben des Brothers Clan:
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Der Ring:Auch ohne Rückencolor sind wir kein unorganisierter, zusammengewürfelter Haufen - es ist wohl einfacher Mitglied eines der "großen" MC`s zu werden, als einer vom Clan. Nach Zulassung folgt eine 18monatige Hangaroundzeit, der sich nach erfolgreicher Absolvierung eine min. 18monatige Probenzeit anschließt. Im günstigsten Fall ist man also nach 3 Jahren ein Brother - wenn man keine Gegenstimme erhält. Hier wird grundsätzlich einstimmig entschieden. Der Ring symbolisiert die Vollmitgliedschaft im Clan mit allen Rechten und Pflichten.Auf der Außenseite mit dem Namen der Bruderschaft versehen,ist die gravierte Innenseite mit einer Hommage an alte Zeiten versehen: "Believe In Hell-Trust In Brothers" Das Kürzel BIH-TIBfindet sich auch im 23er Brustpatch wieder. |
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Das ClubhausÜber das Clubhaus des Brothers Clan könnte man ein Buch schreiben. Zu nationalsozialistischen Zeiten als Unterkunft für Zwangsarbeiter des naheliegenden Steinbruchs gebaut, wurde es später von einem Angestellten des Werkes auf Erbpacht gekauft. Dieser Mann zog später mit seiner Familie in die notdürftig hergerichtete Unterkunft ein- und starb wenig später bei einem Schwelbrand darin. Da es zu fortgeschrittener Stunde durchaus schon mal zu unerklärlichen Phänomenen gekommen ist, wurde "Er" kurzerhand mit auf die Strichliste der Member eingetragen. Ausgegeben hat "Er" aber noch nie einen... Anfang der 90er pachtete der Clan, noch unter dem Color des Hell`s Brothers MC Sauerland, das Gelände von der Witwe. Nach einigen Restaurationsarbeiten konnte die Hütte als Clubhaus genutzt werden. Die im Laufe der Jahre vom Club durchgeführten Arbeiten gefielen der Vermieterin so gut, daß sie ihn `rausklagte- auf Eigenbedarf, wie es in der Klageschrift hieß. Natürlich wollte sie nie dort einziehen sondern verkaufen.... Jahre später gelang es dem Clan, das gesamte Anwesen über einen Strohmann zu erwerben. Damit fingen die Probleme jedoch erst richtig an: Von der Verweigerung des Nutzungsrechts bis zur Aussage, das Haus würde nach dem Brand nicht mehr existieren, wurden alle Register gezogen um uns auf einem wertlosen Stück Land sitzen zu lassen. Nur durch massiven Einsatz von Anwälten, Architekten, Presse, des Petitionsausschusses im Landtag und Unterschriftensammlung konnte nach langem Hin und Her eine Baugenehmigung für ein Haus erreicht werden, das seit über 60 Jahren steht... Die Hartnäckigkeit des Clans machte sich schließlich bezahlt, auch wenn es eine Menge Geld, Zeit und Nerven gekostet hat. Die Renovierungs- und Entsorgungsarbeiten zogen sich zwei Jahre hin, so heruntergewirtschaftet war alles. Heute ist das Clubhaus ein uriger Treffpunkt alten Stils und für alle Member des Clans ist es das zweite, wenn nicht sogar das erste Zuhause. Für alle Biker und Interessierte ist das Clubhaus jeden 1.Samstag im Monat geöffnet! Und was sagt die Presse?
(Artikel Bikersnews vom November 2002) |
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